01. Sept. 2019

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Nicht länger hinnehmbar, wenn unsere Renteneinzahlung zu einem Anspruch unterhalb der Armutsgrenze führt

Bundesministerium-Familie-Senioren

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Nicht länger hinnehmbar, wenn unsere Renteneinzahlung zu einem Anspruch unterhalb der Armutsgrenze führt

 

Auf ihrer Delegiertenkonferenz hat sich die Nationale Armutskonferenz (Mitglied im Europäischen Armutsnetzwerk EAPN, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) zum Thema Alterssicherung und Rente positioniert. „Eine auskömmliche, sichere und verlässliche Alterssicherung zu garantieren, ist eine Kernaufgabe des Sozialstaats in Deutschland. Eine Person im Rentenalter kann ihre soziale Situation nicht mehr aktiv verändern. Spätestens im Alter gilt bis auf wenige Ausnahmen: einmal arm – immer arm“, betonte Sprecher Gerwin Stöcken.

Gefordert sei deshalb ein Kurswechsel in der Rentenpolitik. Beitragszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung müssen sich lohnen. Es ist nicht hinnehmbar, wenn jahrelange Beitragszahlungen zu einem Rentenanspruch unterhalb der Armutsgrenze führen.
Das Renteneintrittsalter steigt bis 2031 auf 67 Jahre an. Wie jüngst veröffentliche Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)  im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung zeigen, schadet der späte Renteneintritt vor allem den Schwächeren.

Definition:

Als arm gilt, wer ein Haushaltsnettoeinkommen bezieht, dass unter 60% des mittleren Einkommens liegt. In Deutschland entspricht dies etwa 1096 Euro im Monat.  Jeder Vierte Arme ist Rentnerin oder Rentner. Die Nationale Armutskonferenz (nak) ist im Herbst 1991 als deutsche Sektion des Europäischen Armutsnetzwerks EAPN (European Anti Poverty Network) gegründet worden. Sie ist ein Bündnis von Organisationen, Verbänden und Initiativen, die sich für eine aktive Politik der Armutsbekämpfung einsetzen.

 

Foto Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter dem Titel „Demografischer Wandel und Nachhaltigkeit“
(BMJSF)

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