01. Sept. 2019

Landtagswahl in Brandenburg

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WIR solidarisieren uns mit den ­Stahlarbeitern an der Havel

Streik auch vor der Konzernzentrale in Mailand

WIR solidarisieren uns mit den Stahlarbeitern an der Havel!

 

Man wolle streiken, bis die Einigung kommt. Das Ultimatum für die Konzernführung läuft am 23. Juli aus. Danach könnte ein unbefristeter Streik in Brandenburg/Havel folgen. Uwe Teßmer, Betriebsratsvorsitzender der Brandenburger Elektrostahlwerke (BES), meint es ernst.

Nachdem der italienische Riva-Konzern nicht zur Übernahme des Tarifvertrages der ostdeutschen Stahlindustrie mit sich reden ließ, setzten die Elektrostahlwerke Brandenburg/Havel am Montag (15.07.2019) für einen Tag die Arbeit aus.

Gemeinsam mit den seit sechs Wochen streikenden Riva/HES-Beschäftigten aus Trier und Horath demonstrierten sie solidarisch vor der Deutschland-Zentrale von Riva in Hennigsdorf bei Berlin, teilte die IG Metall mit.

300 Beschäftigte forderten in Hennigsdorf eine Entgelderhöhung von 3,7 Prozent rückwirkend ab März 2019 sowie für Januar und Februar 2019 einmalig 100 EUR. Rund 4.500 Beschäftigte arbeiten in der Stahlindustrie Brandenburgs, wo jährlich 3,7 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt werden.

WIR fordern: Die Landesregierung muss ihren politischen Einfluss geltend machen, damit WIR in Ostdeutschland nicht zum Billigtarif-Gebiet bei steigenden Lebenshaltungskosten abrutschen.

 

Streik auch vor der Konzernzentrale in Mailand
Fotonachweis: IG Metall (16.07.2019)

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